Beratung bei der Betriebsaufgabe

Wenn es zu einer Betriebsaufgabe kommt, ist einiges an Vorbereitungen zu beachten. Nur weil Sie Ihre geschäftlichen Tätigkeiten einstellen, heißt das noch lange nicht, dass Sie eine Betriebsaufgabe herbeiführen. Vielmehr geht man ohne eine eindeutige Erklärung Ihrerseits zur gewollten Betriebsaufgabe davon aus, dass Sie den Betrieb nicht aufgeben, sondern ihn nur unterbrechen. Insofern läuft der Betrieb weiter.

Wollen Sie wirklich eine Betriebsaufgabe durchführen, setzen Sie sich hierfür am besten mit Ihrer Fachfrau für Steuerfragen in Verbindung. Idealerweise stellen Sie zunächst die geschäftlichen Tätigkeiten ein. Danach folgt die Abwicklung des Unternehmens und zum Schluss melden Sie erst Ihr Gewerbe ab. So sind Sie rechtlich stets auf der sicheren Seite. Wir stehen Ihnen in diesen Punkten, die insbesondere steuerlich gesehen eine hohe Relevanz haben, selbstverständlich gerne mit Rat und Tat zur Seite. Sie erhalten alle notwendigen Unterlagen und gemeinsam mit Ihnen nehmen wir auch die Abwicklung Ihres Betriebs vor. So können Sie sich vor ungewollten Vermögensverschiebungen schützen, wie etwa dem Übergang des Betriebsvermögens in das Privatvermögen.

Selbstverständlich beraten wir Sie auch zu steuerlichen Fragen, wie den Freibeträgen bei Betriebsaufgabe nach § 16 EStG, sowie möglichen Steuereinsparungen nach § 34 EStG. Freibeträge können beispielsweise durch Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften anders berechnet und aufgeteilt werden, als bei einfacher Betriebsausgabe eines Einzelunternehmens. Ebenfalls muss eine Aufteilung dann erfolgen, wenn sich die Veräußerung über zwei Kalenderjahre erstreckt.